Klarsfeld, Beate; Klarsfeld, Serge: Erinnerungen.

Klarsfeld, Beate; Klarsfeld, Serge:
Erinnerungen.
Original-Titel: Mémoires.
Übersetzer: Andrea Stephani, Anna Schade, Helmut Reuter.

Gebunden, 624 Seiten, 14,8 x 23 cm, 1.000 gr, in deutscher Sprache.
2015, Piper (Verlag).
ISBN: 978-3-492-05707-3

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Zum Inhalt:
Nazi! Nazi! Mit diesem Ruf stürmt Beate Klarsfeld am 7. November 1968 auf dem Bundesparteitag der CDU den Vorstandstisch und ohrfeigt den Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger. Kiesinger war 1933 in die NSDAP eingetreten und hatte während des Zweiten Weltkriegs in der Rundfunkpolitischen Abteilung des Auswärtigen Amtes gearbeitet. Die Ohrfeige ist der Startschuss für die Lebensaufgabe von Beate Klarsfeld und ihrem Mann Serge: als passionierte Nazijäger verfolgen die Klarsfelds die Schreibtischtäter und die Schlächter des Holocaust – in Deutschland, wo sie straffrei leben, im Nahen Osten und in Südamerika, wohin viele geflohen sind. Sie entreißen ihre Opfer dem Vergessen, veröffentlichen ihre Bilder und Namen. Die Erinnerungen des Paares sind Zeugnis ihres lebenslangen Kampfes für die Rechte der Opfer und zugleich bewegendes Dokument einer großen Liebe.

Autor(en):
Beate Klarsfeld, geboren 1939 in Berlin, lebt in Paris und betreibt dort die "Serge und Beate Klarsfeld Foundation". Sie ist Journalistin und kämpft für die Aufklärung und Verfolgung von NS-Verbrechen.
Serge Klarsfeld, 1935 in Bukarest geboren, ist Rechtsanwalt und Historiker. Zusammen mit seiner Frau Beate Klarsfeld kämpfte er unermüdlich für die Bestrafung von NS-Verbrechern. Es ist vor allem ihnen zu verdanken, dass gegen einige Hauptverantwortliche des NS-Polizeiapparates in Frankreich Strafprozesse geführt wurden, so gegen Lischka, Hagen und Heinrichsohn 1979 in Köln und gegen Klaus Barbie 1987 in Lyon.
Helmut Reuter, geboren in Pappenheim, studierte Politikwissenschaft und Philosophie. Er wohnt in der Nähe von München. Neben Kurzgeschichten und Essays schreibt er auch Kriminalromane, in denen sich gesellschaftliche Abgründe auftun - ohne Verzerrung oder einseitige Parteinahme - mit Tiefgang und Witz.