Sieferle, Rolf Peter: Das Migrationsproblem.

Sieferle, Rolf Peter:
Das Migrationsproblem.
Über die Unvereinbarkeit von Sozialstaat und Masseneinwanderung.Spiegel-Bestseller.

Kartoniert, 136 Seiten, 22,7 x 15,8 cm, 271 gr, in deutscher Sprache.
2017 Manuscriptum.
ISBN: 978-3-944872-41-4

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Zum Inhalt:
In der Migrationskrise offenbaren sich nicht nur die Schwächen und das Scheitern des permissiven Staates, sondern auch die grassierenden Verständnis- und Erklärungsnöte der Öffentlichkeit. Während der deutsche Staat in seiner Führung handlungsunfähig erscheint, fehlt es dem medialen Establishment an krisenfesten Begriffen: der Einbruch der Wirklichkeit wird mit bundesrepublikanischen Wohlfahrtsideen und One-World-Phantasien quittiert: Wohlstand für alle, Grenzen für niemand. Dabei übersieht man die Fragilität eines Gemeinwesens, das durch den Sozialstaat getragen wird. Es fußt auf Solidarität und Vertrauen – Werte, die in einem Land mit ungeregelter Einwanderung gefährdet sind. Der Sozialstaat und seine Segnungen lassen sich nicht ins Unendliche expandieren. Denn im Globalisierungsstrudel, in dem die Ansprüche universal werden und jeder Ort erreichbar scheint, wird das Wohlfahrtsversprechen zu einem Anachronismus, dessen Verheißungen für die meisten Migranten uneinlösbar sind.
Die Unvereinbarkeit von Masseneinwanderung und Sozialstaat verdeutlicht der im September 2016 verstorbene Historiker Rolf Peter Sieferle in seiner letzten Studie. Sie ist Aufklärung, weil sie die Irreführungen einer »emphatischen Politik« entlarvt. Die Sentimentalisierung der »Flüchtlings«-Debatte kontert der Autor mit ebenso nüchternem Blick wie die Narrenfeuer der Medien. Rolf Peter Sieferle widerspricht der Akklamation, die an die Stelle der Kritik getreten ist und überwindet die Sprachverbote der »offenen« Gesellschaft.

Autor(en):
Nach Hochschulprofessoren wie Rolf Peter Sieferle suchte man im Studium: Durchdringungstiefe, Weitblick, Klarheit der Sprache, pädagogische Natur! Im September aber hat sich Sieferle das Leben genommen.
Peter Sieferle, geboren 1949 in Stuttgart, aus dem Leben geschieden 2016, studierte Geschichte, Politikwissenschaft und Soziologie an den Universitäten Heidelberg und Konstanz und lehrte ab 1991 in Mannheim. Seit 2005 war er ordentlicher Professor für allgemeine Geschichte an der Universität St. Gallen.
Sein "Der unterirdische Wald" (1982) gilt als Standardwerk, was die Durchsetzung des Energieträgers Steinkohle betrifft, seine Rede von der "Rodung der unterirdischen Wälder" wurde zur Metapher für die Ausbeutung jedweder Ressource und für ein Leben auf Pump.