Grenke, Arthur:
Völkermord

Weltgeschichte des Genozids. Mit e. Vorw. v. Gilbert Gornig.

Gebunden, 319 S. 22 cm 552 gr, in deutscher Sprache.
2004 Herbig.
ISBN 978-3-7766-2245-4

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Zum Inhalt:
Wie ein roter Faden zieht sich das Verbrechen des Völkermords durch die Entwicklungsgeschichte der Menschheit. Von der Antike bis in die unmittelbare Gegenwart gab es immer wieder Situationen, in denen Gruppen von Menschen um ihrer ethnischen Herkunft, ihres Glaubens oder ihrer politischen Überzeugung willen verfolgt und systematisch ermordet wurden - oder weil sie den Wirtschaftsinteressen überlegener Gesellschaften im Weg standen.
Dabei spannt sich der Bogen von der Landnahme des Volkes Israel über die Hexenverfolgungen der frühen Neuzeit und die Ausrottung der amerikanischen und australischen Ureinwohner bis zu den ideologischen Genoziden der Neuzeit, denen die türkischen Armenier und Teile der Völker der Sowjetunion und Kambodschas zum Opfer fielen. In der Judenvernichtung des nationalsozialistischen Deutschlands fand die Geschichte des Genozids ihren grauenvollen Höhepunkt.
Arthur Grenke untersucht die Systematik des Volkermords, vergleicht die Voraussetzungen und Abläufe der Verbrechen und kommt zu dem Schluss, dass es zwar durchaus verschiedene Kategorien des Genozids gibt, dass aber stets bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit eine genozidale Situation eintreten kann. Allein die uneingeschränkte, weltweite Achtung der Würde des Menschen vermag die Gefahr künftiger Genozide zu bannen.

Zum Autor:
Arthur Grenke, 1941 als Sohn russlanddeutscher Eltern geboren, kam bereits als Kind nach Kanada. Er erwarb den Doktortitel in den Fächern Geschichte und Soziologie. Als Mitarbeiter in multikulturellen Archiven und Bibliotheken Kanadas hat er sich viele Jahre lang mit der Erforschung von Vertreibung und Völkermord in der Menschheitsgeschichte beschäftigt und zahlreiche einschlägige Arbeiten veröffentlicht.