Farwick: Kleinkriege, die unterschätzte Kriegsform

Farwick, Dieter:
Kleinkriege, die unterschätzte Kriegsform.
Warum die Zukunft von Kriegen den Guerillas, Partisanen und Hackern gehört.
Anhang von: Arthur Ehrhardt.

Paperback, 352 Seiten, 13,5 x 20,5 cm, 400 gr, in deutscher Sprache.
2016 Hess Verlag.
ISBN: 978-3-87336-586-5

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Zum Inhalt:
Das Buch behandelt das Thema „Kleinkriege„ der Vergangenheit, Gegenwart und in Zukunft. „Kleinkriege„ haben eine lange Geschichte. Sie reicht vom Jahre 500 vor Christus bis zu den aktuellen Kriegen im Jemen und in Syrien.
Trotz der sich ändernden Technologie bei Waffen und Fahrzeugen gelten die Grundsätze der Führung von Kleinkriegen weiterhin, wie die Untersuchungen vom chinesischen General Sun Tzu, von Carl von Clausewitz, vom „Lawrence von Arabien„, von Mao Tse-tung sowie von André Beaufre und Basil Liddel Hart zeigen, die alle in diesem Buch zu Wort kommen.
Nach dem 2. Weltkrieg haben rd. 200 Kleinkriege die 40 „klassischen Kriege„ numerisch weit überholt. In Kleinkriegen gibt es mittlerweile Millionen Tote zu beklagen. Dabei spielt eine große Rolle, dass es ein „Krieg ohne Fronten„ (Beaufre) ist, der Zivilisten trifft genauso wie die Soldaten. Es ist ein „totaler Krieg„, der alle politischen Bereiche umfasst.
Hinzu kommen neue Technologien, die Massenheere ersetzen können. Es sind vornehmlich Guerillas, Partisanen und Hacker, die die Kriegsführung bestimmen. Der Krieg im Internet ist eine neue Dimension der Kriegsführung, ermöglicht durch die allgegenwärtige Digitalisierung – mit ihren Chancen und Risiken. In der Summe der Gefahren werden konkrete Maßnahmen aufgezeigt, wie durch staatliche und private Sicherheitsvorsorge den bekannten Auswirkungen begegnet werden kann – wie z.B. durch Begrenzung und Milderung eines längeren umfassenden Stromausfalls.
Die Zukunft wird weitere Kleinkriege bringen, da die Welt in Unordnung ist und auf Jahre bleiben wird.

Autor(en):
Dieter Farwick wurde am 17. Juni 1940 in Schopfheim, Baden-Württemberg, geboren. Nach dem Abitur wurde er im Jahre 1961 als Wehrpflichtiger in die Bundeswehr eingezogen. Nach einer Verpflichtung auf Zeit wurde er Berufssoldat des deutschen Heeres in der Panzergrenadiertruppe. Vom Gruppenführer durchlief er alle Führungspositionen bis zum Führer einer Panzerdivision. In dieser Zeit nahm er an der Generalstabsausbildung an der Führungsakademie in Hamburg teil. National hatte er Verwendungen in Stäben und als Chef des damaligen Amtes für Militärisches Nachrichtenwesen. Im Planungsstab des Verteidigungsministers Dr. Manfred Wörner war er vier Jahre an der Schnittstelle Politik-Militär tätig und unter anderem an der Erarbeitung von zwei Weißbüchern beteiligt. Internationale Erfahrungen sammelte Dieter Farwick als Teilnehmer an dem einjährigen Lehrgang am Royal Defense College in London. In den 90er Jahren war er über vier Jahre als Operationschef im damaligen NATO-Hauptquartier Europa-Mitte eingesetzt. Er war maßgeblich an der Weiterentwicklung des NATO-Programmes "Partnership for Peace" beteiligt. Seinen Ruhestand erreichte Dieter Farwick im Dienstgrad eines Brigadegernerals. Während seiner aktiven Dienstzeit und später hat er mehrere Bücher und zahlreiche Publikationen über Fragen der Sicherheitspolitik und der Streitkräfte veröffentlicht. Nach seiner Pensionierung war er zehn Jahre lang Chefredakteur des Newsservice www.worldsecurity.com, der sicherheitsrelevante Themen global abdeckt. Dieter Farwick ist Beisitzer im Präsidium des Studienzentrum Weikersheim und führt dort eine jährliche Sicherheitspolitische Tagung durch. Er ist verheiratet, Vater zweier Kinder und Großvater von vier Enkelkindern.