Benz, Wolfgang: Die Feinde aus dem Morgenland.

Benz, Wolfgang:
Die Feinde aus dem Morgenland.
Wie die Angst vor den Muslimen unsere Demokratie gefährdet.

Kartoniert, 220 Seiten, 12,4 x 19 cm, 217 gr, in deutscher Sprache.
2012, Beck, C H.
ISBN: 978-3-406-63981-4

Mängelexemplar
(Neu. Nicht benutzt. Stempel am unteren Schnitt). Entwertungskratzer auf Umschlag.
Früher 12,95 EUR*, jetzt nur 6,90 EUR.
* Frühere Preisbindung aufgehoben.

Sie sparen durch den Sonderpreis: 6,05 EUR  

6,90 EUR

 

incl. 7% USt

Vorrätig und versandfertig. Lieferzeit: 3-5 Tage.  
 
Anzahl:   Stück



Zum Inhalt:
Islamkritik ist en vogue in Deutschland: Der große Erfolg von Thilo Sarrazins Buch "Deutschland schafft sich ab" hat offenbart, wie weit Ressentiments gegen Muslime verbreitet sind. Geschürt werden sie von intellektuellen Panikmachern ebenso wie von Rechtspopulisten und Rechtsextremisten, die das Feindbild Islam nutzen, um in breiteren Schichten anschlussfähig zu werden. Dabei wird die Mehrheit der friedlichen Muslime mit einer kleinen Minderheit gewaltbereiter Islamisten gleichgesetzt, der Islam zu einer politischen Ideologie stilisiert und vor einer "Islamisierung Europas" gewarnt.
Wolfgang Benz beschreibt in diesem Buch die Strategien, Vorurteile und Verschwörungstheorien der Islamgegner, untersucht ihre Verbreitung und zeichnet ihre Traditionen nach. Dabei macht er sich die Erkenntnisse der Vorurteilsforschung im Allgemeinen und der Antisemitismusforschung im Besonderen zunutze, um die Mechanismen der Ausgrenzung einer Minderheit durch die Mehrheit zu verdeutlichen. Alle Anstrengungen, aus der Erfahrung des Holocaust zu lernen, wären vergeblich, wenn anstelle der Juden andere Gruppen stigmatisiert würden.

Autor(en):
Wolfgang Benz, geboren 1941, ist Mitgründer und Mitherausgeber der Dachauer Hefte und war von 1969 bis 1990 Mitarbeiter des Instituts für Zeitgeschichte in München. Er ist Prof. em. der Technischen Universität Berlin; Wolfgang Benz leitete bis März 2011 das Zentrum für Antisemitismusforschung in Berlin. 1992 erhielt er den Geschwister-Scholl-Preis.