Schenk: Christliche Volksfeste in Europa

Schenk, Günter:
Christliche Volksfeste in Europa

Prozessionen, Rituale, Volksschauspiele.

Gebunden, 272 S. m. zahlr. Farbfotos. 28,5 cm 1.535 gr, in deutscher Sprache.
2006 Tyrolia.
ISBN 978-3-7022-2777-7

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Zum Inhalt:
Beim Blättern in diesem opulent gestalteten Bildband mag man sich als Leser fragen, ob der Autor in den letzten Jahren je einen hohen christlichen Feiertag zu Hause verbracht hat. Mit Kamera, Neugier und viel Respekt für religiöses Brauchtum ausgestattet, war der Volkskundler und Reisejournalist Günter Schenk in ganz Europa unterwegs. Resultat dieser Reisen ist ein wunderschönes und trotz seiner festlichen, nicht selten religiös verzückten Sujets angenehm unaufgeregtes Buch. So war der Autor etwa über Ostern in Sizilien, um die großen Karfreitagsprozessionen zu erleben, und an Fronleichnam in Walldürn im Odenwald, wo alljährlich die Heiligblutprozessionen stattfinden. Seine Texte und Fotografien bestechen vor allem durch ihre informative Sachlichkeit. Hier werden keine Spektakel besucht und beschrieben, sondern vielmehr den religiösen Wurzeln der, wie im Fall des spanischen Pamplonas, oft vom kommerzialisierten Rummel begleiteten Festlichkeiten nachgespürt. Selbst das britisch skurrile Pfannkuchenrennen im mittelenglischen Olney, in dem die einheimischen Damen mit einer Pfanne durch die Stadt laufen und dabei ihren "pancake" in der Luft wenden müssen, hat christliche Ursprünge. Galt es doch, Fastnachtdienstag vor Beginn der Fastenzeit schnell noch Fett und Eier aufzubrauchen. Schon 1445 soll der Wettlauf erstmals stattgefunden haben. Zweiundsiebzig religiöse Volksfeste hat der Autor zwischen Spanien, Polen und Irland besucht und mit am Geschehen anteilnehmender Genauigkeit dokumentiert. Wissenschaftlichen Anspruch oder auch Vollständigkeit reklamiert das Buch für sich nicht, darauf verweist schon das sympathische Vorwort. Umso lesbarer sind die Texte, die neben Heiligenlegenden und Hintergründen auch detaillierte Abläufe der Feste und Prozessionen, leider etwas knarrig "Festpraxis" genannt, bieten. Für den neugierig gewordenen Leser sind Adressen und Websites nachgeschoben.