Hetzer, Wolfgang: Die Europarty ist vorbei.

Hetzer, Wolfgang:
Die Europarty ist vorbei.
Wer bezahlt die Rechnung?

Gebunden, 416 Seiten, 13,5 x 21,5 cm, 668 gr, in deutscher Sprache.
2014 Westend.
ISBN 978-3-86489-058-1

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Zum Inhalt:
Mehr Europa oder kein Europa?
In der Europäischen Union entscheidet sich das Schicksal von über 500 Millionen Menschen. Die politische und wirtschaftliche Stabilität eines ganzen Kontinents scheint mittlerweile vom Erfolg der Europäischen Währungsunion abzuhängen. Die Identität und das Selbstbewusstsein der Völker Europas sind zwar nicht vornehmlich in Geld auszudrücken. Der Wille zum weiteren friedlichen Aufbau Europas durch Solidarität und Solidität sowie die Sicherung des allgemeinen Wohlstands durch fairen Wettbewerb kann durch den Euro aber dann gestärkt und gefördert werden, wenn die Folgen politischer Fehlentscheidungen beseitigt sind. Der Autor beweist, dass es allerhöchste Zeit ist.
Europa kann und wird scheitern, wenn seine Völker zulassen, dass inkompetente Politiker, Teile von selbsternannten und selbstsüchtigen Eliten, asoziale Wirtschaftsführer und unregulierte Finanzmärkte eine Allianz gegen die vitalen Interessen der Menschen eines ganzen Kontinents bilden.
Wolfgang Hetzer zeigt, dass es höchste Zeit ist, die Folgen von politischen Fehlentscheidungen zu korrigieren. Er identifiziert die Verantwortlichen und beschreibt die Ursachen, die spätestens seit Mai 2010 Europa teilweise bis an den Abgrund geführt hat. Die Zukunft Europas hängt entscheidend davon ab, dass sich hinreichend qualifizierte Persönlichkeiten für die Steigerung des europäischen Gemeinwohls einsetzen. Andernfalls ist der Vertrauensverlust in den Sachverstand der Wirtschaft und die Führungsfähigkeit der Politik nicht mehr auszugleichen. Es wächst dann die Gefahr, dass sich in Europa wieder einmal die Frage der Vorherrschaft nationaler Interessen stellt. Dem darauf regelmäßig folgenden Spektakel der Unvernunft will der Autor mit diesem Buch entgegenwirken.

Zum Autor:
Wolfgang Hetzer, promovierter Jurist, war bis 2012 als Abteilungsleiter im Europäischen Amt für Betrugsbekämpfung (OLAF) für die Aufklärung von Korruption zuständig. Zuvor war er im Bundeskanzleramt mit der Aufsicht über den BND betraut, unter anderem in den Bereichen organisierte Kriminalität und internationale Geldwäsche.